Die Glocke schreibt zum Spiel der 1. Herren

Die TSG Harsewinkel bleibt in der Handball-Verbandsliga auf Meisterschaftskurs.
Am Samstagabend gewann der
Oberliga-Absteiger nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang vor gut 400 Zuschauern das Spitzenspiel gegen den Vorjahresdritten und bis dato verlustpunktfreien Mitfavoriten HSG Altenbeken-Buke mit 31:24 (12:12).
„Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg. Im zweiten Durchgang haben wir eine deutliche Schüppe drauf gepackt und im Angriff kluge Entscheidungen getroffen“, war Manuel Mühlbrandt mit der Chancenverwertung in der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden.
„Da hätten wir mit fünf oder sechs Toren wegziehen müssen, verwerfen aber freistehend“, ärgerte sich der Trainer der TSG. Im kampfbetonten ersten Durchgang spielte Nikola Krspogacin stark auf. Vier seiner neun Tore erzielte der wurfgewaltige Rückraumspieler in den ersten zehn Minuten. Die gegenüber dem Vorjahr verstärkten Gäste steckten aber nicht auf und glichen mit ihren groß gewachsenen Rückraumspielern zum 4:4 aus. Auch, weil danach Malik St. Claire, Tobias Fröbel und Pascal Pelkmann ihre Chancen nicht verwandelten, waren die Gäste beim 9:9 wieder dran.

Der inzwischen zwischen die Pfosten gewechselte Felix Hendrich bewahrte die TSG mit einem gehaltenen Siebenmeter vor einem Rückstand. Nach Toren von Sergej Braun und Nico Schmeckthal setzte sich die TSG erneut um zwei Tore ab. Doch wiederum brachten ein vergebener „Siebener“ von Florian Bröskamp und eine Fahrkarte von Pascal Pelkmann die Gäste in Überzahl zum 12:12-Pausenstand heran.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Altenbeken-Buke den besseren Start und ging mit 13:12 und 15:14 durch den früheren Isselhorster Nils Lennart Unkell und Jannik Grebe in Führung. Doch mit der Einwechslung des unter der Woche noch verletzten Heinrich Steinkühler gewann die TSG-Abwehr deutlich an Sicherheit. Zudem lieferte Felix Hendrich im TSG-Tor eine bärenstarke Partie ab.
Darüber hinaus liefen die beiden schnellen Außen Sergej Braun und Malik St. Claire nun erfolgreich Konter und trafen auch von den Außenpositionen sicher. Nach dem „Hüft-Kracher“ von Heinrich Steinkühler zum wichtigen 17:16 setzten sich die Hausherren vorentscheidend auf 20:16 (43.) ab. Über die Stationen 26:19 (52.) und 29:23 (57.) warf die TSG noch einen klaren 31:24-
Heimsieg heraus.

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