Berichte über das Spiel 1. Herren gegen Spenge

Die Glocke schreibt:

Harsewinkel (zog) - Den zweiten Teil der „Freitags-Heimtrilogie“ hat die TSG Harsewinkel gestern vor erneut 500 Zuschauern mit phasenweise sehenswertem Verbandsliga-Tempo- und Spitzenhandball bewältigt.
  Beim 33:26 (15:13)-Sieg über den TuS Spenge II gab es allerdings auch zwei Phasen, in denen es nicht so souverän lief. Die ärgerten den stets um die Entwicklung der Mannschaft bemühten Trainer Manuel Mühlbrandt fast noch mehr als die klare Steigerung gegenüber dem Derbysieg vor einer Woche: „Wir hätten schon, als wir auf 12:5 davongezogen sind, den Finisher setzen müssen.“
Stattdessen ließen die Gastgeber gegen sich steigerende Gäste vier Gegentreffer in Folge zum 12:9 zu. Und zur Halbzeit führte die TSG nur 15:13. Dabei hatte die Mannschaft mit dem überraschend als Vorgezogener im 5:1 verteidigenden Marius Pelkmann einen starken Zwischenspurt mit Ballgewinnen und viel Tempo nach vorn hingelegt. Doch das Momentum zur Pause lag bei den Gästen.
Im Gegensatz zur bislang einzigen Niederlage mit 14:2-Punkte-Spitzenreiters waren die „Orangenen“ mit Wiederanpfiff aber sofort da. Nach vielen Toren über Außen und vom Kreis in Durchgang eins kam nun auch der Rückraum mit Niko Krspogacin, Heiner Steinkühler und Sven Bröskamp in Fahrt. Beim 24:17 (40. Minute) war die Vorentscheidung gefallen.
Das nutzte Mühlbrandt, um allen Spielern Anteile auf dem Feld zu verschaffen, was Pascal Pelkmann gleich mit zwei erfolgreichen Kontern innerhalb einer Minute zum 30:21 nutzte. Doch nach der Zehn-Tore-Führung beim 33:23 ließen Konzentration und Konsequenz nach.
„Es wird Spiele geben, wo wir uns das nicht erlauben können“, sagte Mühlbrandt. Gestern störte das aber bis auf den Trainer eigentlich niemanden.
TSG Harsewinkel: Schröder/Hendrich – Braun (3), Fröbel (1), Kalter (1), Schmeckthal (4), St. Claire (4), Brown, Fl. Bröskamp (1), M. Pelkmann (4), S, Bröskmap (4), Steinkühler (6/3), P. Pelkmann (2), Krspogacin (3)

 

Der Bericht der NW steht im Anhang

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